Themen bisheriger Salon-Gespräche



Philosophie im Salon: Rückblick und Ausblick

19. Januar 2018 | Von | Kategorie: Alternativen für eine humane Zukunft, Denkbar, Termine, Themen bisheriger Salon-Gespräche

Ein inspirierender Rückblick zur „Philosophie im Salon“. Zusammengestellt vom Initiator des Religionsphilosophischen Salon Berlin: Christian Modehn.

Dass Philosophie in den „Salon“ gehört und nicht nur an die Universität, habe ich in einem kurzen Beitrag anläßlich der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Philosophie Ende September 2017  deutlich machen wollen.

Unsere Themen in den monatlichen Gesprächen im Religionsphilosophischen Salon Berlin von Dezember 2017 bis Mai 2014. Zu allen Themen wurden auch eigens weiter führende Hinweise/Impulse auf der website veröffentlicht. Diese website wurde seit 2009 bis Ende Dezember 2017 400.000 mal angeklickt, einiges wurde sicher auch gelesen, viele der ca. 1000 Beiträge (natürlich kostenlos) „heruntergeladen“.

Die Gespräche fanden und finden, wie es sich für Philosophie gehört, in der säkularen Öffentlichkeit statt. Unser Treffpunkt ist meistens die Kunst-Galerie Fantom, Hektorstr. 9 in Berlin-Wilmersdorf. Die allermeisten TeilnehmerInnen hatten einzig über das Internet zu unserem Salon gefunden. Einige kommen fast regelmäßig, manche manchmal, manche nur zwei mal, je nach Lust und Laune…

2017:

Am 15. Dezember 2017 (mit 15 TeilnehmerInnen) sprachen wir über das Thema: „Eine kleine Philosophie der Sehnsucht“.

Am 23.11.2017 (mit 19 TeilnehmerInnen) sprachen wir über das Thema: „Vanitas, die Vergeblichkeit von allem?“

Am 25. 10. 2017 (mit 8 TeilnehmerInnen) sprachen wir – angesichts des Reformationsjubiläums – über das Thema : „An welchen Gott können wir und wollen wir heute (noch) glauben?“

Am 15. September 2017 (mit 17 TeilnehmerInnen) sprachen wir über das Thema: „Was tun? Über den MUT, diese schwierige Tugend in düsteren politischen Zeiten!“

Am 4. August 2017 machten wir mit 10 TeilnehmerInnen wieder den Sommerausflug, diesmal nach Frohnau, u.a. mit Gesprächen mit Pfarrerin Gräb, dem Künstler Moegelin und einer Begegnung im Buddhistischen Haus…

Am 14. Juli 2017, sprachen wir mit 19 TeilnehmerInnen – anlässlich des 125. Geburtstages des Philosophen Walter Benjamin (am 15.Juli) vor allem über dessen „Geschichtsphilosophischen Thesen“.

Am 26. Mai 2017 sprachen wir mit 15 TeilnehmerInnen über das Thema „Ist Religion Opium? Wann ist Religion kein Opium?“ (Anlässlich des Geburtstages von Karl Marx).

Am 21. April 2017 sprachen wir mit 17 TeilnehmerInnen über das Thema: „Postfaktische Untaten – Ein Salonabend über das Lügen und die Suche nach Wahrheit“.

Am 31.März 2017 sprachen wir mir 17 TeilnehmerInnen über das Thema: „Glauben und Wissen. Getrennt und doch verbunden“.

Am 24. Februar 2017 sprachen wir mit 14 TeilnehmerInnen über das Thema: „Bei Verstand bleiben. Philosophie als Lebenshilfe in Zeiten politischer Verwirrung“.

Am 29. Januar 2017 sprachen wir mit 22 TeilnehmerInnen über das Thema: „Die Heimat des Weltbürgers. Ein Versuch, dem Wahn des Nationalismus und Dogmatismus zu widerstehen“.

2016:

Ende Dezember 2016 machten wir wieder eine kl. philosohische Weihnachtsfeier.

Am 16. Dezember 2016 sprachen wir mit 22 TeilnehmerInnen über das Thema: „Was ist uns heute (noch) HEILIG?“

Am 18. November 2016 sprachen wir mir 20 TeilnehmerInnen über die aktuelle Bedeutung des Philosophen LEIBNIZ, anlässlich seines 300. Todestages.

Am 26. Oktober 2016 sprachen wir mir 20 TeilnehmerInnen über das Thema „Der Mensch ist böse? Und von Gott geschaffen?“ (Zur so genannten „Erbsünde“)

Am 23. September 2016 sprachen wir mir 13 TeilnehmerInnen über das Buch des Philosophen Michel Serres: „Erfindet euch neu“. Mit einem Beitrag von Hans Blersch.

Am 26. August 2016 machten wir wieder unseren Sommerausflug, diesmal nach Karlshorst mit dem dortigen Pfarrer Edgar Dusdal.

Am 15.Juli 2016 sprachen wir mit 19 TeilnehmerInnen – anlässlich der großen Ausstellung „El siglo de Oro“ (Spanien im 17. Jahrhundert und die spanischen Künstler) über die religiösen und philosophischen Hintergründe des „Goldenen Zeitalters“.

Am 24. Juni 2016 sprachen wir mit 21 TeilnehmerInnen in der Weinhandlung „Sinnesfreude“ anlässlich des vorgegebenen Themas der Neuköllner Kulturtage über das Thema „Sattsein ….Übersättigtsein …..Hungern“.

Am 20. Mai 2016 sprachen wir mit 23 TeilnehmerInnen über den Philosophen Emil Cioran, mit dem Berliner Philosophen Dr. Jürgen Große.

Am 29. April 2016 sprachen wir mit 18 TeilnehmerInnen über das Thema „Alle Menschen sind Grenzgänger“.

Am 18. März 2016 gab es ein sehr großes Interesse mit 25 TeilnehmerInnen zum Thema „Für eine Philosophie der Auferstehung“.

Am 26. Februar 2016 sprachen wir mit 22 TeilnehmerInnen über das Thema „Privateigentum und Gemeinwohl“. Mit einem Beitrag von Elisabeth Hoffmann..

Am 22. Januar 2016 sprachen wir mir 18 TeilneherInnen über das Thema: „Was ist wichtiger: Freiheit oder Sicherheit?“

Zu 2015 nur diese wenigen Hinweise:

Wieder fand eine kl. eher private philos. Weihnachtsfeier statt.

Am 11. Dezember 2015 sprachen wir mit 17 TeilnehmerInnen (in der Weinhandlung „Sinnesfreude“, Neukölln, über „Der schöne Schein, Wahrhaftigkeit und Authentizität“.

Am 27. November 2015 sprachen wir mit 26 TeilnehmerInnen mit dem remonstrantischen Theologen Prof. Johan Goud aus Den Haag über das Thema: „Theologie und Autobiographie“. 

Zu unserem Gespräch im Salon am 30. Oktober  2015 waren 20 TeilnehmerInnen gekommen. Angesichts der Diskussionen über Flüchtlinge in Europa (vor allem in Deutschland) wollten wir uns mit dem grundlegenden ethischen und damit philosophischen Thema der ANERKENNUNG des anderen/der anderen, des Fremden usw. auseinandersetzen. Grundlage dafür ist ein fundamentaler Text von Hegel („Herr und Knecht“). Mit uns diskutierte Frau Dr. Dorothee Hasskamp, Historikerin, Journalistin und Mitarbeiterin beim Jesuiten Flüchtlingsdienst Berlin. Nochmals besten Dank, dass Frau Hasskamp bei uns war. Meinen kleinen einleitenden Vortrag zu Hegel können Sie nachlesen, klicken bitte hier.

Beim Salonabend am 25. September 2015 waren 15 TeilnehmerInnen dabei. Wir diskutierten ziemlich kontrovers, also richtig, weil auf der Suche nach besserer Erkenntnis, über das allseits gelobte, aber selten kritisierte Buch von Navid Kermani „Ungläubiges Staunen. Über das Christentum“.

Beim Salonabend am 28.8. 2015 waren 26 TeilnehmerInnen dabei. Das große Interesse, die Vielfalt der Standpunkte, die „Betroffenheit“ der Teilnehmer zeigen, dass das Thema „Ethik ist wichtiger als Religion“ (so eine neue Publikation des Dalai Lama) von größter Bedeutung ist. Einige Thesen zum weiteren Diskutieren lesen Sie bitte hier. Die Diskussion darüber muss weiter gehen und gerade religiöse Kreise erreichen. Wir wundern uns, dass christliche und muslimische und jüdische Akademien/Gemeinden/Bildungszentren usw. diese Thesen des Dalai Lama nicht längst diskutieren! Haben sie Angst vor der Auseinandersetzung?

Am Donnerstag, den 20. August 2015, machten wir wieder einen philosophisch-theologischen Sommer-Ausflug, diesmal nach Jüterbog. 10 Teilnehmer waren dabei, durch fachkundige Führungen in den Kirchen Liebfrauen und St. Nicolai sowie im Kulturzentrum Mönchenkloster konnten wir u.a. auch über den Reformator Thomas Müntzer und den Ablasshandel sprechen sowie über die Umwidmung ehemaliger religiöser Gebäude.

Der Salon am 24. Juli 2015 (14 TeilnehmerInnen) hatte das Thema: Über die Tugend des Ungehorsams.

Der Salon am 26. Juni 2015 (13 Teilnehmer) hatte das Thema: „Glück oder Sinn?“ Worauf kommt es im Leben an?

Am 29. Mai 2015 hatten wir ein eher ungewöhnliches Thema: „Philosophie des Weines“. Von Hölderlin angeregt war das Motto: „Der Wein – eine Gabe der Götter“. 20 TeilnehmerInnen trafen sich in der großzügigen, fein gestalteten Weinhandlung „Sinnesfreude“, unter der kompetenten Leitung von Wolfgang Baumeister.

Im Religionsphilosophischen Salon im April 2015  (Thema: Die Beziehung von Esoterik und Exoterik) waren 14 Teilnehmerinnen dabei, mit einem wichtigen einleitenden Vortrag von Hartmut Caemmerer.

Im März 2015 sprachen wir über „Gott anklagen angesichts des Leidens“: Erfahrungen des islamischen Mystikers ATTAR (Autor “Das Buch vom Leiden”) in Konfrontation mit Hiob und Nietzsche.

Auch unser Salon am 27. Februar 2015 fand reges Interesse, 22 TeilnehmerInnen waren dabei. „Einige Aspekte zur Aktualität der islamischen Philosophie“ .

Beim Salon am 16. Januar 2015 waren 12 TeilnehmerInnen dabei. Das Thema war: “ICH BIN DER ANDERE”.

Am „Welttag der Philosophie“, am 20. November 2014, trafen wir uns   im Kulturzentrum „Afrika-Haus“ in der Bochumer Str. 25 in Berlin Tiergarten. Wir hatten ein inspirierendes Gespräch mit der Philosophin und Autorin Dr. Barbara Muraca, Uni Jena, über Gut leben angesichts des Endes der Wachstumsgesellschaft“.

Auch der religionsphilosophische Salon am 31.10. 2014 fand ein ungewöhnlich starkes Interesse mit 24 TeilnehmerInnen. Das Thema war: “Glücklich sterben? Zur Frage des ärztlichen Beistandes bei Suizidwünschen schwerkranker Patienten“.

Zum Religionsphilosophischen Salon am Freitag, den 26. September 2014, kamen 15 TeilnehmerInnen. Das Thema war: „Sprache der Musik-Sprache der Transzendenz?“ mit dem Musiker, Komponisten und Saxophonisten Joachim Gies (Berlin).

Bei unserem Salonabend am 29.8. 2014 waren 20 TeilnehmerInnen dabei. Zum Thema „Zen-Buddhismus- eine Religion ohne Gott“ hielt der vielfach geschätzte Buddhalehrer Michael Peterssen, Berlin, einen einleitenden Vortrag; er wurde von allen Teilnehmern als sehr erhellend, sehr inspirierend wahrgenommen.

Der Salon zum Thema Wie ist religiöses Leben ohne Gott möglich?“ anlässlich des neuen Buches von Ronald Dworkin: „Religion ohne Gott“ (Suhrkamp 2014) am 25. Juli 2014 hat sehr viel Interesse gefunden, mit 22 TeilnehmerInnen.

In unserem Salonabend am 27. Juni 2014 mit 15 TeilnehmerInnen sprachen wir über das Thema: Spielerisch leben – spielerisch glauben?“

Im Mai 2014 hatten wir das Thema im Anschluss an Meister Eckart: „Gott um Gottes willen lassen“.

Hinweise zu früheren Themen folgen…..

Christian Modehn, Initiator des „Religionsphilosophischen Salon Berlin“

 

 

 

 

 



Salons, auch philosophische, in Berlin. Ein Beitrag des Stadtmagazins TIP

18. November 2017 | Von | Kategorie: Denkbar, Neue Lebensformen, Themen bisheriger Salon-Gespräche

In der neuen Ausgabe des TIP vom 16.11.2017 hat die Redakteurin Eva Apraku einen interessanten Beitrag veröffentlicht über die Vielfalt kultureller Salons in Berlin heute. Man möchte nach der Lektüre meinen, wir gehen einer neuen Ära der Salons entgegen (und befürchten fast ein bisschen, dass nun fast alle Veranstaltungen, abgesehen von Opern-Aufführungen etc., sich allmählich Salon nennen…) Aber Salons als Veranstaltungen anspruchsvoller Gespräche in eher kleinem, oft privaten Kreis in angenehmer Atmosphäre (mit gelegentlichem gemeinsamen Essen) haben durchaus eine Chance und eine Zukunft. Sie können zu Orten werden, wo unterschiedliche Menschen unterschiedlicher Kulturen und Ideologien regelmäßig zusammenkommen. Und zwar außerhalb der so genannten Event-Kultur, die die TeilnehmerInnen fast immer zu passiv und stumm dasitzenden und zuhörenden Subjekten macht. Dies gilt auch sehr oft für die Veranstaltungen der Akademien, wo nach langen Vorträgen ein paar Minuten für Fragen aus dem Publikum erlaubt werden. Ich halte diese im übrigen hoch finanzierte (von Kirchen, Parteien etc.) Akademie Kultur für weithin überholt. Die kläglichen Ergebnisse trotz superteurer Werbung etc. sprechen für sich. Also, mein Vorschlag ist: Lieber 12 verschiedene Salons in den Galerien, Lofts, Restaurants etc. in verschiedenen Stadtvierteln als eine einzige klotzige und teure Akademie im Zentrum.

Salons sind jedenfalls eine Alternative. Der Beitrag im TIP erwähnt auch den Religionsphilosophischen Salon Berlin, der seit 10 Jahren, fast immer einmal im Monat, philosophische Gespräche in kleinem Kreis (bis zu 20 TeilnehmerInnen) organisiert in Galerien, zur Zeit in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9 in Wilmersdorf. Wer sich mit dem Beitrag im TIP vertraut machen will und danach das Heft selbst lesen  will:

www.facebook.com/tip.Berlin/photos/a.10150911000384648.451990.59810144647/10155816965834648/?type=3&theater

Christian Modehn



Themen einiger Salon – Abende

3. August 2010 | Von | Kategorie: Themen bisheriger Salon-Gespräche

Zu den Themen einiger Gespräche im Religionsphilosophischen Salon Berlin.

Es gibt den Religionsphilosophischen Salon seit 2007 mit bisher (Stand: Januar 2016)  99 Salon Abenden. Das relativ lange Bestehen einer philosophischen „Basis – Initiative“ ist ein Zeichen dafür, dass viele Menschen philosophische Gespräche wünschen im kleineren Kreis, als Alternative zu kulturellen Großveranstaltungen. Etwa 300 Menschen haben in der Zeit an Gesprächen in unserem Salon teilgenommen. Um des Miteinander-Sprechens willen begrenzen wir nach Möglichkeit unseren Salon auf ca 20 TeilnehmerInnen. Wir freuen uns immer wieder über neue Gäste, Freunde, TeilnemerInnen.

Ein kleiner, unvollständiger Einblick in die Vielfalt der Themen: Im Jahr 2015:

Am Salon rund um das Thema der „Authentizität“ im eigenen Leben, der Wahrhaftigkeit, des „Echten“ und der „Reinheit“ des Weines am 11.12.2015 beteiligten sich 17 Personen, in der schönen Weinhandlung „Sinnesfreude“ von Wolfgang Baumeister in der Jonasstr. 32 in Neukölln.

Am Religionsphilosophischen Salon im November 2015 (am 27. 11.) beteiligten sich 26 TeilnehmerInnen. Gesprächspartner war diesmal der Theologe und Prof. em. Johan Goud aus Den Haag, Niederlande. Das Thema Autobiografie und Theologie“. Wir näherten uns der Frage: Wie kann ich in meinem eigenen Leben, dann in der Reflexion auf mein Leben, möglicherweise auch in der schriftlichen Form meiner „Autobiografie“, Spuren des Göttlichen, des Gründend- Sinnstiftenden, wahrnehmen? Wir danken Prof. Johan Goud, dass er uns auf diese Spur des Fragens gebracht hat! Für die Vertiefung weiterer Fragen zu dem Abend und dem Thema klicken Sie bitte hier.

Zu unserem Gespräch im Salon am 30. Oktober  2015 waren 20 TeilnehmerInnen gekommen. Angesichts der Diskussionen über Flüchtlinge in Europa (vor allem in Deutschland) wollten wir uns mit dem grundlegenden ethischen und damit philosophischen Thema der ANERKENNUNG des anderen/der anderen, des Fremden usw. auseinandersetzen. Grundlage dafür ist ein fundamentaler Text von Hegel („Herr und Knecht“). Mit uns diskutierte Frau Dr. Dorothee Hasskamp, Historikerin, Journalistin und Mitarbeiterin beim Jesuiten Flüchtlingsdienst Berlin. Nochmals besten Dank, dass Frau Hasskamp bei uns war. Meinen kleinen einleitenden Vortrag zu Hegel können Sie nachlesen, klicken bitte hier.

Beim Salonabend am 25. September 2015 waren 15 TeilnehmerInnen dabei. Wir diskutierten ziemlich kontrovers, also richtig, weil auf der Suche nach besserer Erkenntnis, über das allseits gelobte, aber selten kritisierte Buch von Navid Kermani „Ungläubiges Staunen. Über das Christentum“.

Beim Salonabend am 28.8. 2015 waren 26 TeilnehmerInnen dabei. Das große Interesse, die Vielfalt der Standpunkte, die „Betroffenheit“ der Teilnehmer zeigen, dass das Thema „Ethik ist wichtiger als Religion“ (so eine neue Publikation des Dalai Lama) von größter Bedeutung ist. Einige Thesen zum weiteren Diskutieren lesen Sie bitte hier. Die Diskussion darüber muss weiter gehen und gerade religiöse Kreise erreichen. Wir wundern uns, dass christliche und muslimische und jüdische Akademien/Gemeinden/Bildungszentren usw. diese Thesen des Dalai Lama nicht längst diskutieren! Haben sie Angst vor der Auseinandersetzung?

Am Donnerstag, den 20. August 2015, machten wir wieder einen philosophisch-theologischen Sommer-Ausflug, diesmal nach Jüterbog. 10 Teilnehmer waren dabei, durch fachkundige Führungen in den Kirchen Liebfrauen und St. Nicolai sowie im Kulturzentrum Mönchenkloster konnten wir u.a. auch über den Reformator Thomas Müntzer und den Ablasshandel sprechen sowie über die Umwidmung ehemaliger religiöser Gebäude.

Der Salon am 24. Juli 2015 (14 TeilnehmerInnen) hatte das Thema: Über die Tugend des Ungehorsams.

Der Salon am 26. Juni 2015 (13 Teilnehmer) hatte das Thema: „Glück oder Sinn?“

Am 29. Mai 2015 hatten wir ein eher ungewöhnliches Thema: „Philosophie des Weines“. Von Hölderlin angeregt war das Motto: „Der Wein – eine Gabe der Götter“. 20 TeilnehmerInnen trafen sich in der großzügigen, fein gestalteten Weinhandlung „Sinnesfreude“, unter der kompetenten Leitung von Wolfgang Baumeister.

Im Religionsphilosophischen Salon im April 2015  (Thema: Die Beziehung von Esoterik und Exoterik) waren 14 Teilnehmerinnen dabei, mit einem wichtigen einleitenden Vortrag von Hartmut Caemmerer.

Im März 2015 sprachen wir über „Gott anklagen angesichts des Leidens“: Erfahrungen des islamischen Mystikers ATTAR (Autor “Das Buch vom Leiden”) in Konfrontation mit Hiob und Nietzsche.

Auch unser Salon am 27. Februar 2015 fand reges Interesse, 22 TeilnehmerInnen waren dabei. „Einige Aspekte zur Aktualität der islamischen Philosophie“ .

Beim Salon am 16. Januar 2015 waren 12 TeilnehmerInnen dabei. Das Thema war: “ICH BIN DER ANDERE”.

Am „Welttag der Philosophie“, am 20. November 2014, trafen wir uns   im Kulturzentrum „Afrika-Haus“ in der Bochumer Str. 25 in Berlin Tiergarten. Wir hatten ein inspirierendes Gespräch mit der Philosophin und Autorin Dr. Barbara Muraca, Uni Jena, über „Gut leben angesichts des Endes der Wachstumsgesellschaft“.

Auch der religionsphilosophische Salon am 31.10. 2014 fand ein ungewöhnlich starkes Interesse mit 24 TeilnehmerInnen. Das Thema war:“Glücklich sterben? Zur Frage des ärztlichen Beistandes bei Suizidwünschen schwerkranker Patienten“.

Zum Religionsphilosophischen Salon am Freitag, den 26. September 2014, kamen 15 TeilnehmerInnen. Das Thema war: „Sprache der Musik-Sprache der Transzendenz? mit dem Musiker, Komponisten und Saxophonisten Joachim Gies (Berlin).

Bei unserem Salonabend am 29.8. 2014 waren 20 TeilnehmerInnen dabei. Zum Thema „Zen-Buddhismus- eine Religion ohne Gott“ hielt der vielfach geschätzte Buddhalehrer Michael Peterssen, Berlin, einen einleitenden Vortrag; er wurde von allen Teilnehmern als sehr erhellend, sehr inspirierend wahrgenommen.

Der Salon zum Thema „Wie ist religiöses Leben ohne Gott möglich?“ anlässlich des neuen Buches von Ronald Dworkin: „Religion ohne Gott“ (Suhrkamp 2014) am 25. Juli 2014 hat sehr viel Interesse gefunden, mit 22 TeilnehmerInnen.

In unserem Salonabend am 27. Juni 2014 mit 15 TeilnehmerInnen sprachen wir über das Thema: „Spielerisch leben – spielerisch glauben?“

Im Mai 2014 hatten wir das Thema im Anschluss an Meister Eckart: „Gott um Gottes willen lassen“.

Weitere Themen im Jahr 2014:

„Autonomie: Größe und Grenzen“

„Recht contra Moral“

Im Januar 2013 diskutierten wir über Selbstbestimmung in der Religion, auch zum Thema „multireligiöse Bindung“.

Im Februar 2013 diskutierten wir -mit dem Philosophen Michael Braun- über die Überforderungen angesichts der Selbstbestimmung.

Im September 2013 sprachen wir über Fragen des „Transhumanismus“.

Im Juli 2013 hatten wir eine kleine „theologische Sommerschule“ mit Prof. Wilhelm Gräb, Humboldt Universität.

Im Juni 2013 hatten wir einen Salon über Kierkegaard und einen Besuch in der Ausstellung „Entweder – Oder“ im Haus am Waldsee.

Im April 2013 war der Philosoph Peter Bieri bei uns, auch mit Gästen aus der Amsterdamer Remonstranten Gemeinde.

Im Jahr 2012:

Im Januar 2012 sprachen wir über die Stoa und Epikur: Perspektiven der Lebensorientierung?

Im Februar 2012 sprachen über ein Motto, das von Friedrich II. stammen soll: „Jeder soll nach seiner Facon selig werden“

Im März 2012 sprachen wir den philosophischen Beitrag des brasilianischen Pädagogen und Philosophen Paulo Freire: „Wege aus der Unterdrückung.

Im Juni 2012 der letzte Salon im Café „Antikflair“ in der Grunewaldstr. 10, in Schöneberg über „Machen Philosophen Revolutionen?“ (zu den Pariser Salons).

Im Juni 2012 machten wir einen Rundgang durch Galerien in Berlin – Mitte.

Im Juli 2012 unternahmen wir einen philosophischen Spaziergang im Naturschutzgebiet „Tegeler Fließ“ in Lübars mit dem Thema: Gibt es noch „Natur“?

Im August 2012 sprachen wir über das Konzept buen vivir, Gutes Leben, mit dem Politologen Thomas Fatheuer von der Böllstiftung. Seit der Zeit sind wir in der „galerie fantom“, in der Hektorstr. 9, zu Gast.

Im September 2o12 sprachen wir über einige religionsphilosophische Aspekte im Werk Nietsches.

Im Oktober 2012 starteten wir mit der Lektüre und Diskussion des Buches von Peter Bieri „Wie wollen wir leben“?

Anfang Dezember 2012 hatten wir ein vierstündiges Intensiv – Gespräch (mit gemeinsamen Essen) zum Thema Selbsterkenntnis. Der Künstler und Kunstpädagoge Gerd Otto interpretierte für uns ein Gemälde von Caspar David Friedrich „Der Wanderer über dem Nebelmeer“. Seit diesem Salon wollen wir verstärkt auch philosophische Bild – „Betrachtungen“ pflegen und auch musikalische Erfahrungen einbeziehen.

Im November 2011  war die Philosophin Prof. Petra von Morstein Referentin in unserem Salon, anläßlich des Welttages der Philosophie sprach sie über die Frage: Wie können wir die Vernunft retten in unvernünftigen Zeiten?

Im Mai 2011 diskutierten wir einige Aspekte der Philosophie Wittgensteins, vor allem die Frage: Wie kann in Wittgensteins Spätwerk eine „Mystik“ entdeckt werden?
Ende Mai hatten wir auch eine Führung durch die sehr gut gestaltete Wittgenstein Ausstellung im „Schwulen Museum Berlin“ durch die Kuratorin Kristina Jaspers.

Im Juni 2011 diskutierten wir anläßlich des Buches „Böse Philosophen“ (Hanser Verlag) über französische Aufklärung, vor allem über Diderot und Baron d Holbach: Wie wird Philosophie politisch?

Anfang des Jahres 2011 gab es Salon – Gespräche zu diesen Themen:
– Wenn die Vernunft das Denken respektiert: Liberale Theologie heute, mit Prof. Wilhelm Gräb, Humboldt Universität Berlin.
– Über den Humor. Der Beitrag Kierkeaards und des jüdischen Philosophen Elazar Benyoetz: Humor, Leichtsinn der Schwermut mit Prof. Michael Bongardt, FU Berlin
– Über die Langeweile. Anregungen von Martin Heidegger
–  Arbeit und Kontemplation. Anregungen des Philosophen Byung – Chul Han.
Im Mai 2010 war der Salon zu Gast in der Galerie “Georgia”, sie ist, wie der Name sagt, auf Kunst aus Georgien spezialisiert. Sie befindet sich in der Beibtreustraße 17 in Berlin – Charlottenburg.

Das Thema der Diskussion am 12. 3.2010 war: Die goldene Regel. Eine ethische Basis für alle Menschen?

Im Salon im Februar 2010 sprachen wir über die Frage: Wer ist ein Weltbürger?

Weitere Themen in früheren Jahren waren:

– Das Absurde annehmen? Albert Camus: Wir sprachen über sein Werk anläßlich seines 50. Todestages am 4. Januar 2010.

Weitere Themen 2010:

Eine Philosophie des Festes und der Feier. Beispiele für eine Philosophie, die mehr kennt als den Alltag
* Willensfreiheit – eine Illusion?
* Wie gehen wir mit dem um, was wir “das Unvermeidbare” und “Unabänderliche” nennen?
* “Warum Denken traurig macht”. Anläßlich eines Buches von George Steiner. Unsere Frage: Unter welchen Bedingungen macht Denken traurig? Ist es nicht auch und zuerst (?) eine positive Lebensenergie?
* Achtsamkeit – eine Lebensqualität? Philosophische Zugänge und Vorschläge zur Praxis”. Deutlich wurde: Achtsamkeit ist eine Lebenshaltung, nicht eine “Tugend” neben anderen. Achtsamkeit ist Wachheit; bewußtes Leben in der Welt; Bereitschaft zur Re – flexion; die Abwehr, viele Dinge gleichzeitig zu tun; innere Sammlung; Widerstehen allem Geschwätz und aller ideologischen und dogmatischen Indoktrination.
* Gibt es einen Fortschritt in der Gesellschaft und im persönlichen Leben?”
* Was bedeutet Ratgeben
* Gott denken – Gott beweisen?
* Selbstbestimmung?
* Glück als Lebensziel?   usw…….